Sonntag, 23. November 2008

Changwon und Seoul

In den letzten zwei Wochen war ich zum inzwischen fünften mal beruflich in Südkorea. Ziel des Aufenthaltes war die Durchführung eines Workshops mit Philipp, den ich bereits im August nach Changwon begleitet habe (siehe hierzu Philipps Korea Blog). Auf den Workshop selber möchte ich hier nicht eingehen, sondern lieber ein wenig von dem erzählen, was wir sonst noch erlebt haben.

Übernachtung:
In Changwon gibt es einige Hotels, die sich zum Teil erheblich im Preis, aber leider auch im Komfort unterscheiden. Bei den bisherigen Reisen haben sich folgende zwei "westliche" Hotels bewährt:
Die Zimmer sind in Ordnung und mit dem leider etwas teuren, aber üppigen Frühstück hält man den Tag gut durch, auch wenn einem das Kantinenessen in unserem Werk nicht so gut bekommt ;-)
Ich war diesmal im ersten der beiden Hotels und durfte so auch die riesigen (!) Spieler der LG Sakers beim Essen (d.h. mindestens ein Liter Yoghurt Drink und Kimchi zum Frühstück) beobachten.

Abendprogramm:
Im Gegensatz zu unseren koreanischen Kollegen haben wir versucht, das Anwachsen unseres Überstundenkontos zu verlangsamen, auch wenn uns das fast nicht gelungen ist. Während der Woche war neben dem Speisen in koreanischen Restaurants die Hauptattraktion der Besuch vom O'Brians und der "Western Bar", in der wohl schon häufiger Kollegen ihre Abende verbracht haben. Dies kann man sehr leicht an den an der Wand hängenden Visitenkarten erkennen. Nach ein paar Mineralwassern und einer Milch sind wir meistens müde in unsere Hotels zurückgekehrt.

Wochenende in Seoul:
Bereits am Freitag des einzigen freien Wochenendes ging es abends mit der Bahn nach Seoul. Es ist schon toll, mit dem KTX mit über 300 km/h anzureisen.


Philipp seht ihr hier vor dem edlen Somerset Palace, einer Unterkunft, die keine Wünsche offen lässt:
  • Zimmer mit eigener Küchenzeile
  • Dachterasse mit Schwimmbad, Whirlpools und Barbecue-Ecke
  • Hubschrauber-Landeplatz
  • 24 Stunden-Supermarkt
  • Sauna- und Billiard-Raum
  • Starbucks Cafe im Erdgeschoss
  • Deutsches Wirtshaus Bärlin
  • usw. usw.
Wir haben die oben genannten Einrichtungen selbstverständlich nur zurückhaltend und vorschriftsmäßig genutzt (;-)) , am Samstag und Sonntag haben wir uns natürlich hauptsächlich der Kultur hingegeben.

Auch wenn das Wetter am Samstag nicht so berauschend war, haben wir uns zunächst mal den Gyeongbokgung-Palace inklusive Wachwechsel und das National Folk Museum angesehen.


Anschließend haben wir nach einer Pause bei Starbucks den Namdeaemun-Markt besucht. Dort kann man natürlich fast alles und nicht nur Ginseng kaufen.


Abends ging es selbstverständlich auch nochmal auf den Heliport.


Am Sonntag sollten wir uns, wie man im nächten Bild unschwer erkennen kann, nochmal was Anguk (koreanisch für anschauen ;-) ...


Also haben wir uns einer Führung durch den Changdeokgung-Palast mit seinem Garten angeschlossen. Hier ein Bild von Aeryeonji.


Unser Gepäck blieb in der Seoul Station als wir nach dem Mittagessen noch den Blick vom Plateau unterhalb des Seoul Tower genossen haben.


Wenn man erst mal die ca. 1 Millionen Treppenstufen (leichte Übertreibung) hoch gestiegen ist, macht der Ausblick auf die Stadt Seoul wirklich Spaß. Am Abend des Sonntags ging es mit dem Zug zurück nach Changwon, wo wir bald müde unsere Betten aufgesucht haben.

Fazit:
Die zwei Wochen in Südkorea wurden intensiv genutzt, um Veränderungen in unserem Werk herbeizuführen. Außerdem habe ich mich sehr über die gemeinsamen Erlebnisse mit Philipp gefreut, der wirklich ein super netter Kollege in unserer Abteilung sein wird (Vertrag bereits unterzeichnet!). Das belegt nicht zuletzt auch sein letzter Eintrag auf seinem Korea-Blog (siehe unter Für die Familie Höfling ...). Danke!

Sonntag, 2. November 2008

Wildpark Sommerhausen

Da hatten doch die beiden Familien beschlossen, die Bilder der Zoo- bzw. Tiergartenbesuche vom gestrigen Tag (siehe Blog Tiergarten Nürnberg) miteinander konkurrierend zu vergleichen. Doch daraus wurde nichts. Wir hatten ja schließlich etwas Besseres vor:

Nach einem köstlichen Mittagessen (Eigenlob stinkt ;-) haben wir den Wildpark Sommerhausen besucht. Der schöne Ort Sommerhausen, in dem mein Vater während des 2. Weltkrieges als Junge einige Zeit verbrachte, liegt ca. 15 km entfernd von unserem Wohnort.

Nach dem Abstellen der Fahrzeuge sind wir zuerst entlang des Damwild-Geheges zum Eingang des Wildparks gelaufen. Hier haben einige andere Besucher die Tiere mit Kastanien gefüttert, sodass ich sie gut fotografieren konnte.


Hier ein Bild der Teilnehmer unseres Ausflugs (v.l.n.r.): Markus, Frederik, Jasmin, Doris und Ortrud. Ich fehle ;-))


Schon am Eingang des Wildparks kann man an der Kasse für 1€ eine Tüte Futter für die Tiere kaufen. Im Wildpark konnten wir dann mit den Kindern Gänse, Schweine, Schafe, Ziegen, einen Rotfuchs, usw. füttern.

Anekdote: Markus konnte die Tüte wieder mutig zurückerobern, nachdem sie ihm von einem frei laufenden, dreisten Ziege geklaut wurde. Hier sieht man ihn mit seiner Tochter.


Dass die Tiere Gefallen an den Fütterungen ahnungsloser Stadtbewohner haben, sieht man an folgendem Foto. Vielleicht bekommen sie sonst auch nichts außer Stroh?


Nach meiner persönlichen Meinung ist der Wildpark Sommerhausen super! Da gibt es auch einen tollen Spielplatz mit allerlei Attraktionen, der sich sehen lassen kann.

Frederik, getarnt duch seine Mütze, hat diesen wackeligen Aufgang zur Rutsche mehrmals überquert!!!!!!!!


Das war mal wieder ein toller Sonntagsausflug. Zum Abschluss gab es heute Nachmittag einem besonders lobenswerten, von Doris gebackenen Apfelkuchen mit Boskoops aus dem Garten der Eltern von Markus. Hmmmm!

Samstag, 1. November 2008

Tiergarten Nürnberg

Nachdem wir heute gefragt wurden, ob unsere Familie nicht Doris, Jasmin und Markus in den Opel-Zoo zwischen Kronberg und Königstein im Taunus begleiten würde, haben wir aufgrund der kürzeren Anreise dann doch für einen Familienausflug zum Nürnberger Tiergarten entschlossen.

Also:
Ich fuhr mal wieder eine längere Strecke mit dem Mopped, hin vorwiegend über die B8 und zurück über die Autobahn. Die Familie folgte im PKW.

Frederik hatte leider nur kurze Freude am Bollerwagen, den wir uns schon am Eingang zum Zoo geliehen haben. Er war wohl zu unbequem.


Die Giraffen gefielen ihm schon besser.


Es gibt eine Menge Affen in Nürnberg.


Eisbärin Flocke hat sogar eine eigene Homepage.


Die Wildpferde ließen sich durch Frederiks Hallo-Rufe anlocken.


Fazit: Der Tag war wirklich toll.