Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs fröhliche Weihnachten und erholsame, glückliche Feiertage.

Samstag, 20. Dezember 2008

Ausflüge in der Adventszeit

Das erste Adventswochenende wurde von unserer Familie hauptsächlich genutzt, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen: Da wurden Teile für die Holzeisenbahn erworben, Lattenroste für die Betten der Eltern bestellt, usw.. Man kann uns nun wirklich nicht vorwerfen, wir hätten die allgemein schlechte wirtschaftliche Lage genutzt, um sparsam zu sein ;-)

Das zweite Adventswochenende haben wir in Saarbrücken verbracht, wo wir meiner Mutter zu ihrem "runden" Geburtstag gratulieren konnten. Ein großer Teil der Familie (Eltern, Schwiegereltern, Tante, Onkel, Schwester, Schwager, Neffe, Nichte, wir) ist mit Freunden meiner Mutter zu diesem Anlass u.a. in den Wallfahrtsort Gräfinthal gereist, um dort in der unmittelbaren Nähe des Klosters ein tolles Mittagessen einzunehmen.

Am dritten Adventswochenende lag ich leider vorwiegend krank in meinem Bett. Auch Frederik wurde durch eine Erkältung gequält, sodass wir fast nichts nennenswertes unternommen haben.

Letzten Mittwoch fand eine nettes Zusammentreffen der Kollegen meiner Abteilung und ihrer Familien zur Weihnachtsfeier in der Bodega Gonzales in Schweinfurt statt. Wer möchte, kann sich dort argentinische Rinderfiletsteaks bestellen, die sich sowohl durch ihr Gewicht (500g) und ihren Preis (ca. 50€) dem normalen Konsumenten entziehen. Mich hat besonders gefreut, dass die Kollegen meinen Sohn mit großer Zuneigung aufgenommen haben. Danke!

Ab Donnerstag hat mein Arbeitgeber die Mitarbeiter in den Weihnachtsurlaub geschickt. Ziel: Abbau von Überstunden auf den Arbeitszeitkonten der bei einem Automobilzulieferer beschäftigten Personen.

Heute ging es mit unseren Freunden Jasmin, Doris und Markus mal wieder auf Tour in die obere Rhön: Kälte, Wind, Feuchtigkeit, Niederschlag in Gersfeld (Ein Segler würde das wohl "dickes Wetter mit verminderter Sicht" nennen.). Der Versuch, dem Regen durch eine deutliche Höhenänderung (Wasserkuppe) auszuweichen, scheiterte leider. Am zunächst aufgesuchten, tiefer liegenden Roten Moor, wo wir in der Vergangenheit auch schon auf den Langlaufskiern gestartet sind, gab es leider keine guten Stellplätze mehr für unsere Fahrzeuge. Also sind wir von dem Parkplatz Schwedenschanze aus ein paar Meter den Berg hochgelaufen. Hier sieht man Frederik mit seinem Schlitten.


Durch die Bäume vor dem kalten Wind geschützt haben sich Jasmin und Frederik doch zu einem Spiel im Schnee überreden lassen. Es ist ja so toll, Schneebälle auf dem Boden mit den Füßen zu zerquetschen!


Das Mittagessen haben wir dann im altbewärten Rhönhäuschen eingenommen. Müdigkeit machte sich breit, als wir nach Würzburg zurückgefahren sind.


Dort gab es bei uns noch Kaffee und einen köstlichen Hefezopf. Jasmin konnte mit ihrem Vater auch noch klären, wie Gemüse mit einem Messer zerlegt wird.

Sonntag, 23. November 2008

Changwon und Seoul

In den letzten zwei Wochen war ich zum inzwischen fünften mal beruflich in Südkorea. Ziel des Aufenthaltes war die Durchführung eines Workshops mit Philipp, den ich bereits im August nach Changwon begleitet habe (siehe hierzu Philipps Korea Blog). Auf den Workshop selber möchte ich hier nicht eingehen, sondern lieber ein wenig von dem erzählen, was wir sonst noch erlebt haben.

Übernachtung:
In Changwon gibt es einige Hotels, die sich zum Teil erheblich im Preis, aber leider auch im Komfort unterscheiden. Bei den bisherigen Reisen haben sich folgende zwei "westliche" Hotels bewährt:
Die Zimmer sind in Ordnung und mit dem leider etwas teuren, aber üppigen Frühstück hält man den Tag gut durch, auch wenn einem das Kantinenessen in unserem Werk nicht so gut bekommt ;-)
Ich war diesmal im ersten der beiden Hotels und durfte so auch die riesigen (!) Spieler der LG Sakers beim Essen (d.h. mindestens ein Liter Yoghurt Drink und Kimchi zum Frühstück) beobachten.

Abendprogramm:
Im Gegensatz zu unseren koreanischen Kollegen haben wir versucht, das Anwachsen unseres Überstundenkontos zu verlangsamen, auch wenn uns das fast nicht gelungen ist. Während der Woche war neben dem Speisen in koreanischen Restaurants die Hauptattraktion der Besuch vom O'Brians und der "Western Bar", in der wohl schon häufiger Kollegen ihre Abende verbracht haben. Dies kann man sehr leicht an den an der Wand hängenden Visitenkarten erkennen. Nach ein paar Mineralwassern und einer Milch sind wir meistens müde in unsere Hotels zurückgekehrt.

Wochenende in Seoul:
Bereits am Freitag des einzigen freien Wochenendes ging es abends mit der Bahn nach Seoul. Es ist schon toll, mit dem KTX mit über 300 km/h anzureisen.


Philipp seht ihr hier vor dem edlen Somerset Palace, einer Unterkunft, die keine Wünsche offen lässt:
  • Zimmer mit eigener Küchenzeile
  • Dachterasse mit Schwimmbad, Whirlpools und Barbecue-Ecke
  • Hubschrauber-Landeplatz
  • 24 Stunden-Supermarkt
  • Sauna- und Billiard-Raum
  • Starbucks Cafe im Erdgeschoss
  • Deutsches Wirtshaus Bärlin
  • usw. usw.
Wir haben die oben genannten Einrichtungen selbstverständlich nur zurückhaltend und vorschriftsmäßig genutzt (;-)) , am Samstag und Sonntag haben wir uns natürlich hauptsächlich der Kultur hingegeben.

Auch wenn das Wetter am Samstag nicht so berauschend war, haben wir uns zunächst mal den Gyeongbokgung-Palace inklusive Wachwechsel und das National Folk Museum angesehen.


Anschließend haben wir nach einer Pause bei Starbucks den Namdeaemun-Markt besucht. Dort kann man natürlich fast alles und nicht nur Ginseng kaufen.


Abends ging es selbstverständlich auch nochmal auf den Heliport.


Am Sonntag sollten wir uns, wie man im nächten Bild unschwer erkennen kann, nochmal was Anguk (koreanisch für anschauen ;-) ...


Also haben wir uns einer Führung durch den Changdeokgung-Palast mit seinem Garten angeschlossen. Hier ein Bild von Aeryeonji.


Unser Gepäck blieb in der Seoul Station als wir nach dem Mittagessen noch den Blick vom Plateau unterhalb des Seoul Tower genossen haben.


Wenn man erst mal die ca. 1 Millionen Treppenstufen (leichte Übertreibung) hoch gestiegen ist, macht der Ausblick auf die Stadt Seoul wirklich Spaß. Am Abend des Sonntags ging es mit dem Zug zurück nach Changwon, wo wir bald müde unsere Betten aufgesucht haben.

Fazit:
Die zwei Wochen in Südkorea wurden intensiv genutzt, um Veränderungen in unserem Werk herbeizuführen. Außerdem habe ich mich sehr über die gemeinsamen Erlebnisse mit Philipp gefreut, der wirklich ein super netter Kollege in unserer Abteilung sein wird (Vertrag bereits unterzeichnet!). Das belegt nicht zuletzt auch sein letzter Eintrag auf seinem Korea-Blog (siehe unter Für die Familie Höfling ...). Danke!

Sonntag, 2. November 2008

Wildpark Sommerhausen

Da hatten doch die beiden Familien beschlossen, die Bilder der Zoo- bzw. Tiergartenbesuche vom gestrigen Tag (siehe Blog Tiergarten Nürnberg) miteinander konkurrierend zu vergleichen. Doch daraus wurde nichts. Wir hatten ja schließlich etwas Besseres vor:

Nach einem köstlichen Mittagessen (Eigenlob stinkt ;-) haben wir den Wildpark Sommerhausen besucht. Der schöne Ort Sommerhausen, in dem mein Vater während des 2. Weltkrieges als Junge einige Zeit verbrachte, liegt ca. 15 km entfernd von unserem Wohnort.

Nach dem Abstellen der Fahrzeuge sind wir zuerst entlang des Damwild-Geheges zum Eingang des Wildparks gelaufen. Hier haben einige andere Besucher die Tiere mit Kastanien gefüttert, sodass ich sie gut fotografieren konnte.


Hier ein Bild der Teilnehmer unseres Ausflugs (v.l.n.r.): Markus, Frederik, Jasmin, Doris und Ortrud. Ich fehle ;-))


Schon am Eingang des Wildparks kann man an der Kasse für 1€ eine Tüte Futter für die Tiere kaufen. Im Wildpark konnten wir dann mit den Kindern Gänse, Schweine, Schafe, Ziegen, einen Rotfuchs, usw. füttern.

Anekdote: Markus konnte die Tüte wieder mutig zurückerobern, nachdem sie ihm von einem frei laufenden, dreisten Ziege geklaut wurde. Hier sieht man ihn mit seiner Tochter.


Dass die Tiere Gefallen an den Fütterungen ahnungsloser Stadtbewohner haben, sieht man an folgendem Foto. Vielleicht bekommen sie sonst auch nichts außer Stroh?


Nach meiner persönlichen Meinung ist der Wildpark Sommerhausen super! Da gibt es auch einen tollen Spielplatz mit allerlei Attraktionen, der sich sehen lassen kann.

Frederik, getarnt duch seine Mütze, hat diesen wackeligen Aufgang zur Rutsche mehrmals überquert!!!!!!!!


Das war mal wieder ein toller Sonntagsausflug. Zum Abschluss gab es heute Nachmittag einem besonders lobenswerten, von Doris gebackenen Apfelkuchen mit Boskoops aus dem Garten der Eltern von Markus. Hmmmm!

Samstag, 1. November 2008

Tiergarten Nürnberg

Nachdem wir heute gefragt wurden, ob unsere Familie nicht Doris, Jasmin und Markus in den Opel-Zoo zwischen Kronberg und Königstein im Taunus begleiten würde, haben wir aufgrund der kürzeren Anreise dann doch für einen Familienausflug zum Nürnberger Tiergarten entschlossen.

Also:
Ich fuhr mal wieder eine längere Strecke mit dem Mopped, hin vorwiegend über die B8 und zurück über die Autobahn. Die Familie folgte im PKW.

Frederik hatte leider nur kurze Freude am Bollerwagen, den wir uns schon am Eingang zum Zoo geliehen haben. Er war wohl zu unbequem.


Die Giraffen gefielen ihm schon besser.


Es gibt eine Menge Affen in Nürnberg.


Eisbärin Flocke hat sogar eine eigene Homepage.


Die Wildpferde ließen sich durch Frederiks Hallo-Rufe anlocken.


Fazit: Der Tag war wirklich toll.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Boss Hoss Tour 2008

Im letzten Jahr (2007) habe ich aus Spaß zwei meiner Kollegen gebeten, doch mal eine Motorradtour mit mir zu machen. Armin und Gunther haben sich spontan zu einer Tour in die Hohe Rhön bereiterklärt. In unseren Terminkalendern stand diese Veranstaltung unter dem Namen Boss Hoss Tour 2007, weil ich als Anfänger auf dem Mopped diesen Namen lustig fand.

In diesem Jahr sollte die Tour natürlich auch stattfinden. Also sind wir von Haßfurt quer durch die Haßberge zu einem weiteren Kollegen (Ralf) gefahren, um mit diesem von Ebing aus eine kleine ländliche Rundtour bis nach Coburg zu machen. Danach ging es wieder zurück nach Hause.

Besonders die köstlichen Windbeutel von Ralfs Frau müssen an dieser Stelle lobend erwähnt werden :-))

Sonntag, 12. Oktober 2008

Bilder Steinau an der Straße

Hallo Leute! Hier die Bilder zum letzten Blog Gebrüder Grimm. Natürlich haben wir auch Fotos gemacht. Hier erst einmal ein Bild von Frederik im Innenhof des Schlosses Steinau.


Der Brunnen davor zeigt Motive aus den Märchen der Brüder Grimm.


Hier ein Bild einer der wesentlichen Figuren aus dem Märchen Der Froschkönig.

Gebrüder Grimm

Wer kennt nicht die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm? In jungen Jahren zogen diese mit ihren Eltern nach Steinau an der Straße. Diese schöne Stadt war heute Ziel eines Ausflugs meiner Familie. Und damit auch was für den Papa dabei war, durfte er mit dem Motorrad quer durch den Naturpark Spessart anreisen. Das war toll! Details können bei mir angefragt werden.

Samstag, 11. Oktober 2008

Würzburg und Veitshöchheim

Das Wetter war heute zwar nicht so toll, aber da wir in einer schönen Stadt wohnen, haben mich meine Eltern gebeten, ihnen und ihren Freunden aus Frankreich Würzburg und das nahe gelegene Veitshöchheim zu zeigen.

Also ging es zu Fuß vorbei am Haus mit dem Originallabor, in dem Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckte, zum Juliusspital.


Danach haben wir uns das Bürgerspital zum Heiligen Geist angesehen. Der Rundgang führte uns weiter vorbei am Mainfranken Theater zur Würzburger Residenz. Hier war ein Besuch der Räume und des einzigartigen Treppenhauses von Balthasar Neumann aufgrund des hohen Andrangs an Besuchern leider nicht möglich. Also sind wir ein wenig in der Hofkirche geblieben und im Hofgarten herumgelaufen, in dem das Fahrradfahren nicht erlaubt ist ;-)


Danach haben wir das Grabmal von Walther von der Vogelweide im Lusamgärtchen und den Dom St. Kilian aufgesucht. Die nächsten Ziele unseres Rundgangs waren die Marienkapelle sowie das Falkenhaus am Markt. Vorbei am Rathaus (Grafeneckart) sind wir dann auf die Alte Mainbrücke gegangen, von der man man einen Blick auf das Käppele und die Festung Marienberg werfen kann.

Ein wundervolles Mittagessen gab es in der Alten Mainmühle direkt an der Brücke (Tip: vorher reservieren!).

Am Nachmittag sind wir vorbei am Alten Kranen zu den Anlegestellen der Ausflugsschiffe am Mainufer gegangen. Ziel: Veitshöchheim. Meine Frage am Kartenhäuschen nach Ermäßigungen für ältere Menschen mit Behindertenausweis führte hier zu folgender charmanten, ablehnenden Antwort: "Hier sind doch alle Fahrgäste alt und behindert." Vielen Dank!

Frederik fand die Bootsfahrt auf dem Sonnendeck toll und lief die ganze Zeit herum. Alle Anderen haben aufgrund der Witterungsbedingungen eher gefroren.

In Veitshöchheim ging es durch den Rokokogarten. Das Schloss ist auch sehenswert.


Nachtrag: Ich habe auf der Heimfahrt mit dem Schiff einem unachtsamen Passagier leider sein Bier über die Hose gestoßen. -UND- Ich denke, man kann auch in unserer Umgebung den Besuchern viel bieten.

Samstag, 4. Oktober 2008

Mariahilfer Straße, Spittelberg und Heimreise

Tolle Erlebnisse bietet in Wien laut unserem Reiseführer das MuseumsQuartier, anscheinend auch für Kinder. Also sollte es heute eigentlich ins ZOOM Kindermuseum gehen. Leider scheiterte dies schon im Ansatz: Wir hatten am Tag zuvor wohl vergessen, eine Reservierung vorzunehmen. Man wies uns am Eingang ab.

Neuplanung! So schlenderten wir durch die innere Mariahilfer Straße und drückten uns die Nasen an den Schaufenstern platt. Schade.

Letztendlich hat uns das Viertel am Spittelberg doch noch ganz gut gefallen.


Mittagessen gab es beim Inder (siehe Post vom 1. Oktober) und danach noch einen Kaffee gegenüber im Cafe Das Möbel, wo man sich auch mit Designerstücken ausrüsten könnte. Frederik steht auf darauf ;-)


Am Nachmittag haben wir uns dann in den Zug gesetzt sind planmäßig wieder in Würzburg angekommen.

Das war Wien! Man kann dort wirklich noch viel mehr Zeit verbringen.

Freitag, 3. Oktober 2008

Haus der Musik, Naschmarkt und Stadtrundgang

Nach dem Frühstück sind wir heute über den Karlsplatz zum Haus der Musik gelaufen und haben dort das Klangmuseum besucht. Das ist wirklich toll. Wer Musik, Klänge, Experimente und Komponisten mag, ist hier auf jeden Fall richtig aufgehoben. Frederik konnte sich seinen eigenen, einzigartigen Walzer mit zwei Würfeln erwürfeln.


Ich habe versucht mit einem elektronischen Taktstock die Wiener Philharmoniker zu dirigieren. Oben sieht man mich, nachdem das virtuelle Orchester sich gegen mein laienhaftes Dirigat aufgelehnt hat. Ortrud war da viel besser!

Das Mittagessen gab es in dem von vielen Führern empfohlenen Gasthaus Ubl, dem wohl urigsten Beisl Wiens, in dem auch öfters Prominente einkehren.

Unweit davon liegt der Naschmarkt. Hier haben wir dann auch das bereits gestern probierte Steirische Kürbiskernöl bekommen.



Nach unserem Einkauf und dem Bummel über den Markt sind wir einmal (oder wahr es mehrmals?) quer durch die Innenstadt, über ihre Plätze und durch ihre Gassen gelaufen. Es regnete immer wieder mal.

Hier ein Bild meiner Familie auf dem Michaelaplatz vor dem Durchgangs zur alten Hofburg.


Und natürlich haben wir auch wieder den Graben besucht.


Nach vielen Kilometern Rundgang durch die innere Stadt vorbei am Stephansdom bis zum Schwedenplatz sind wir dann zu Fuß zum Hotel zurückgekehrt, um den Abend ruhig ausklingen zu lassen (Verlauf: siehe Post vom 1. Oktober).

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Tiergarten Schönbrunn und der Prater


Was macht man mit seiner Familie in Wien, wenn für die nächsten Tage Regen angesagt ist? Man nutzt die Zeit für einen Ausflug ins Freie. Und das haben wir heute gemacht. Nach einem sehr teuren und unbefriedigendem Frühstück direkt im Wiener Graben haben wir uns zu einem Rundgang im Tiergarten Schönbrunn entschieden. Zumindest haben wir einen kleinen Teil davon gesehen, es gibt da einfach so viel zu entdecken, z.B. die Koala-, Panda- und Eisbären.



Mir persönlich haben die Geparden besonders gut gefallen.



Frederik freute sich eher über die Robben und Pinguine, wenngleich ihm die Seehunde und ihr Gebrüll eher Angst einjagten.

Am frühen Nachmittag sind wir dann zurück in die Innenstadt gefahren und haben uns dort umgesehen. Ich wollte meiner Familie doch nochmal zeigen, was ich bereits gestern abgelaufen bin.

Ein Stück Sachertorte haben wir uns gegönnt, aber nicht im Hotel und Cafe Sacher (Hier wartete bereits eine lange Schlange von Menschen.), sondern im Palmenhaus im Wiener Burggarten.



Nach einer lange Pause ging es über das Volkstheater zu Fuß der Burggasse folgend zurück ins Hotel.

Gemäß den Empfehlungen meiner Kollegen aus Trnava sind wir abends mit der U-Bahn zum Prater gefahren, um dort nicht die Fahrgeschäfte zu besuchen oder das Riesenrad zu benutzen, sondern ...



Unser Ziel war der Gastgarten der Wiener, das Schweizerhaus. Hier kann man wunderbar im Biergarten sitzen und Schweinsstelzen mit Kren und frischem Krautsalat zusammen mit Budweiser Budvar genießen. Ortrud hat die Haxen zwar nicht probiert, erhielt aber zu ihrem Gericht einen Salat mit Steirischem Kernöl. Dieses schmeckte ihr so gut, dass wir wohl bald so ein Kürbiskernöl kaufen müssen.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Mit der Familie in Wien

Heute (1. Oktober) hat mich mein Kollege Sebastian auf der Heimfahrt aus der Slowakei noch vormittags in Wien in einem Hotel in der Nähe des Westbahnhofs abgesetzt. Dort habe ich zunächst ein Doppelzimmer übernommen und anschließend einen langen Spaziergang in die Innenstadt gemacht.

Der Weg führte mich durch die Burggasse in Richtung Volkstheater. Das Mittagessen habe ich bei einem vorzüglichen Inder ("Zum Moghulhof", 7. Bezirk, Burggasse 12) eingenommen. Entlang der Bellariastraße und des Burgrings ging es dann in den Burggarten zur Mozart-Statue, von wo ich meine Familie angerufen habe. Nachdem mir Ortrud versicherte, dass sie trotz Problemen bei der Deutschen Bahn mit dem durchgehenden ICE von Würzburg nach Wien rechtzeitig mit Frederik am Westbahnhof ankommen würde, habe ich zunächst gegenüber der Albertina das Touristenzentrum aufgesucht, um dort Kartenmaterial und Informationen abzustauben. Dann ging es vorbei an der Wiener Staatsoper zum Stephansdom. In dessen Nähe habe ich mir leider auch noch einen Regenschirm gekauft. Er wird mir hoffentlich in den nächsten Tagen gute Dienste leisten. Bald darauf ging es wieder zurück zum Hotel.
Ein Tipp: Wer in Wien weniger laufen und auch noch ein paar Euro Eintrittsgelder sparen möchte, kauft sich die Wien-Karte.

Ortrud und Frederik sind jetzt da. Wir haben noch ein tolles Abendessen in einer urigen Stube nahe des Westbahnhofs eingenommen.

Bratislava und ATP Challenger Trophy

Am Freitag sind wir abends mit Steffen, der im Werk Trnava arbeitet, nach Bratislava gefahren. Nach einem guten Abendessen unterhalb der Burg der Stadt haben wir uns die Altstadt angesehen. Bratislava ist wirklich eine sehenswerte Stadt, bietet viele schöne alte Häuser, zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung eines Abends und wir haben uns sehr wohl gefühlt.


Anschließend habe ich mit den Kollegen nach langer Zeit mal wieder eine Disco (Casey-Disco in der Botanicka 35) besucht. Einfach unglaublich! Nicht nur, dass da die Stimmung stimmt, ich glaube ich habe seit langer Zeit nicht mehr so viel Laszivität in einem Raum gesehen. Nun gut ... gegen 4 Uhr waren wir wohl wieder (alleine) in unserem Bettchen im Hotel.

Der Samstag diente zur Erholung und zum Einkauf im Designer-Outlet in Parndorf unweit von Wien.

Der Sonntag sollte natürlich nicht nur zum Schlafen dienen. So sind Sebastian und ich noch zum Endspiel der ATP Challenger Trophy zwischen einem Deutschen und einem spanischen Gegner gegangen. Bei schönem Wetter hat sich uns die Stadt Trnava wieder von ihrer besten Seite gezeigt.


Letztendlich entschuldigte sich der Deutsche dafür, dass er keine Chance gegen den Spanier hatte und das Spiel so kurz war. Schade, aber hier dennoch einmal ein Bild von einem gelungenen Aufschlag.

Sonntag, 21. September 2008

Steak, Pizza und ein paar Bier

diese Woche bin ich mit meinem Kollegen nach Trnava in die Slowakei gereist. Die Fahrt mit dem Auto verlief ohne Probleme. An der Grenze zur Slowakei wollte Sebastian eine Vignette für slowakische Autobahnen kaufen. Das hat auch funktioniert, jedoch hat die Dame in dem Verkaufshäuschen einen kleinen Aufpreis verlangt (ca. 50% !) und das Geld in die eigene Tasche gesteckt. Hier sieht man deutlich, dass die Slowakei zwar seit dem 1. Mai 2004 zur Europäischen Union zählt, die Grenzen offen sind, aber die Bewohner im Kopf wohl da noch nicht angekommen sind. Hat die Dame eventuell nur den aktuellen Wechselkurs berücksichtigt? Ab Januar 2009 soll es in der Slowakei auch den Euro geben.




Nach einigen Stunden erreichten wir schließlich unser Hotel, dass eigentlich ganz komfortabel ist, bei Fußballspielen des örtlichen Vereins gegen den Rivalen Bratislava aber mit dem Auto nicht mehr zu erreichen ist. Die Polizei sperrte wegen der Fans an einem Abend mehrere Straßen um das Stadion und ließ uns mit dem Auto nicht mehr zu dem naheliegenden Hotelparkplatz.

Die Innenstadt von Trnava ist überschaubar, aber schön. Leider sind viele Häuser nicht in einem guten Zustand und man fragt sich, was da alles möglich wäre, wenn mehr Geld in die Renovierung gesteckt würde.


In den letzten Tagen habe ich zwei Schulungen gegeben.



Ich wurde stets von der Kollegin Gabriela unterstützt, die hier hinter Sebastian zu sehen ist.



Abends geht man in ein Restaurant in der Innenstadt essen. Zur Auswahl stehen in der Regel:

  • ein Irish Pub in der Nähe des Hotels (Pizza),
  • das Restaurant "Patriot" (Steak, Kaminofen ...),
  • ein Steakhouse in der Nähe des oben gezeigten Platzes (Steak, Ente, Pizza),
  • das Keller-Restaurant "History" (Steak, Pizza), und schließlich
  • ein noch so ein Keller-Restaurant in der Fußgängerzone (Na? Was wohl? Steak, diesmal aber auch Salat).
Soviel zum Thema Steak, Pizza und ein paar Bier.



Trnava hat auch eine Universität und ein Theater, hier zeige ich euch ein Bild vom Rathaus.



Lustig fanden wir dieses Schild: "FIFO", was wir in unseren Workshops und Schulungen predigen, steht wohl nicht nur für "first in first out".


Und hier noch ein Bild von Sebastian bei unserem Ausflug an diesem Wochenende.


Sonntag, 14. September 2008

Barbecue Ana(nas) und ihre Freunde ...

verbrachten heute mal wieder einen tollen Tag bei den Herchtels. Es gab ein Mittagessen vom Grill, Salate, Dips ... Ah, einfach super! Aber bevor ich diverse Portraits von Barbecue Ana zeige, erst mal ein Blick auf den Fuhrpark der Freunde und deren Nachbarn aus Hessen.


Meine Maschine steht auch dabei. Ratet doch mal, wo sie ist. Jetzt aber zum Gastgeber und seiner neuen Freundin:


Und hier alle anderen Grillfreunde (Leider habe ich kein Bild von Sandra und den Kindern mit Barbecue Ana!!!):

Der Esel zeigt sich wieder zuerst.


Doris hat bei Ana noch Berührungsängste.


Das gleicht Markus natürlich gleich aus.


Ortrud steht da ganz brav.


Ute grinst da schon frecher.


Und jetzt noch die Bilder von den Umscheids.


Die restlichen Bilder vom Grillen gibt es auf Anfrage.

Gruß,

Ulrich