Sonntag, 19. Oktober 2008

Boss Hoss Tour 2008

Im letzten Jahr (2007) habe ich aus Spaß zwei meiner Kollegen gebeten, doch mal eine Motorradtour mit mir zu machen. Armin und Gunther haben sich spontan zu einer Tour in die Hohe Rhön bereiterklärt. In unseren Terminkalendern stand diese Veranstaltung unter dem Namen Boss Hoss Tour 2007, weil ich als Anfänger auf dem Mopped diesen Namen lustig fand.

In diesem Jahr sollte die Tour natürlich auch stattfinden. Also sind wir von Haßfurt quer durch die Haßberge zu einem weiteren Kollegen (Ralf) gefahren, um mit diesem von Ebing aus eine kleine ländliche Rundtour bis nach Coburg zu machen. Danach ging es wieder zurück nach Hause.

Besonders die köstlichen Windbeutel von Ralfs Frau müssen an dieser Stelle lobend erwähnt werden :-))

Sonntag, 12. Oktober 2008

Bilder Steinau an der Straße

Hallo Leute! Hier die Bilder zum letzten Blog Gebrüder Grimm. Natürlich haben wir auch Fotos gemacht. Hier erst einmal ein Bild von Frederik im Innenhof des Schlosses Steinau.


Der Brunnen davor zeigt Motive aus den Märchen der Brüder Grimm.


Hier ein Bild einer der wesentlichen Figuren aus dem Märchen Der Froschkönig.

Gebrüder Grimm

Wer kennt nicht die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm? In jungen Jahren zogen diese mit ihren Eltern nach Steinau an der Straße. Diese schöne Stadt war heute Ziel eines Ausflugs meiner Familie. Und damit auch was für den Papa dabei war, durfte er mit dem Motorrad quer durch den Naturpark Spessart anreisen. Das war toll! Details können bei mir angefragt werden.

Samstag, 11. Oktober 2008

Würzburg und Veitshöchheim

Das Wetter war heute zwar nicht so toll, aber da wir in einer schönen Stadt wohnen, haben mich meine Eltern gebeten, ihnen und ihren Freunden aus Frankreich Würzburg und das nahe gelegene Veitshöchheim zu zeigen.

Also ging es zu Fuß vorbei am Haus mit dem Originallabor, in dem Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckte, zum Juliusspital.


Danach haben wir uns das Bürgerspital zum Heiligen Geist angesehen. Der Rundgang führte uns weiter vorbei am Mainfranken Theater zur Würzburger Residenz. Hier war ein Besuch der Räume und des einzigartigen Treppenhauses von Balthasar Neumann aufgrund des hohen Andrangs an Besuchern leider nicht möglich. Also sind wir ein wenig in der Hofkirche geblieben und im Hofgarten herumgelaufen, in dem das Fahrradfahren nicht erlaubt ist ;-)


Danach haben wir das Grabmal von Walther von der Vogelweide im Lusamgärtchen und den Dom St. Kilian aufgesucht. Die nächsten Ziele unseres Rundgangs waren die Marienkapelle sowie das Falkenhaus am Markt. Vorbei am Rathaus (Grafeneckart) sind wir dann auf die Alte Mainbrücke gegangen, von der man man einen Blick auf das Käppele und die Festung Marienberg werfen kann.

Ein wundervolles Mittagessen gab es in der Alten Mainmühle direkt an der Brücke (Tip: vorher reservieren!).

Am Nachmittag sind wir vorbei am Alten Kranen zu den Anlegestellen der Ausflugsschiffe am Mainufer gegangen. Ziel: Veitshöchheim. Meine Frage am Kartenhäuschen nach Ermäßigungen für ältere Menschen mit Behindertenausweis führte hier zu folgender charmanten, ablehnenden Antwort: "Hier sind doch alle Fahrgäste alt und behindert." Vielen Dank!

Frederik fand die Bootsfahrt auf dem Sonnendeck toll und lief die ganze Zeit herum. Alle Anderen haben aufgrund der Witterungsbedingungen eher gefroren.

In Veitshöchheim ging es durch den Rokokogarten. Das Schloss ist auch sehenswert.


Nachtrag: Ich habe auf der Heimfahrt mit dem Schiff einem unachtsamen Passagier leider sein Bier über die Hose gestoßen. -UND- Ich denke, man kann auch in unserer Umgebung den Besuchern viel bieten.

Samstag, 4. Oktober 2008

Mariahilfer Straße, Spittelberg und Heimreise

Tolle Erlebnisse bietet in Wien laut unserem Reiseführer das MuseumsQuartier, anscheinend auch für Kinder. Also sollte es heute eigentlich ins ZOOM Kindermuseum gehen. Leider scheiterte dies schon im Ansatz: Wir hatten am Tag zuvor wohl vergessen, eine Reservierung vorzunehmen. Man wies uns am Eingang ab.

Neuplanung! So schlenderten wir durch die innere Mariahilfer Straße und drückten uns die Nasen an den Schaufenstern platt. Schade.

Letztendlich hat uns das Viertel am Spittelberg doch noch ganz gut gefallen.


Mittagessen gab es beim Inder (siehe Post vom 1. Oktober) und danach noch einen Kaffee gegenüber im Cafe Das Möbel, wo man sich auch mit Designerstücken ausrüsten könnte. Frederik steht auf darauf ;-)


Am Nachmittag haben wir uns dann in den Zug gesetzt sind planmäßig wieder in Würzburg angekommen.

Das war Wien! Man kann dort wirklich noch viel mehr Zeit verbringen.

Freitag, 3. Oktober 2008

Haus der Musik, Naschmarkt und Stadtrundgang

Nach dem Frühstück sind wir heute über den Karlsplatz zum Haus der Musik gelaufen und haben dort das Klangmuseum besucht. Das ist wirklich toll. Wer Musik, Klänge, Experimente und Komponisten mag, ist hier auf jeden Fall richtig aufgehoben. Frederik konnte sich seinen eigenen, einzigartigen Walzer mit zwei Würfeln erwürfeln.


Ich habe versucht mit einem elektronischen Taktstock die Wiener Philharmoniker zu dirigieren. Oben sieht man mich, nachdem das virtuelle Orchester sich gegen mein laienhaftes Dirigat aufgelehnt hat. Ortrud war da viel besser!

Das Mittagessen gab es in dem von vielen Führern empfohlenen Gasthaus Ubl, dem wohl urigsten Beisl Wiens, in dem auch öfters Prominente einkehren.

Unweit davon liegt der Naschmarkt. Hier haben wir dann auch das bereits gestern probierte Steirische Kürbiskernöl bekommen.



Nach unserem Einkauf und dem Bummel über den Markt sind wir einmal (oder wahr es mehrmals?) quer durch die Innenstadt, über ihre Plätze und durch ihre Gassen gelaufen. Es regnete immer wieder mal.

Hier ein Bild meiner Familie auf dem Michaelaplatz vor dem Durchgangs zur alten Hofburg.


Und natürlich haben wir auch wieder den Graben besucht.


Nach vielen Kilometern Rundgang durch die innere Stadt vorbei am Stephansdom bis zum Schwedenplatz sind wir dann zu Fuß zum Hotel zurückgekehrt, um den Abend ruhig ausklingen zu lassen (Verlauf: siehe Post vom 1. Oktober).

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Tiergarten Schönbrunn und der Prater


Was macht man mit seiner Familie in Wien, wenn für die nächsten Tage Regen angesagt ist? Man nutzt die Zeit für einen Ausflug ins Freie. Und das haben wir heute gemacht. Nach einem sehr teuren und unbefriedigendem Frühstück direkt im Wiener Graben haben wir uns zu einem Rundgang im Tiergarten Schönbrunn entschieden. Zumindest haben wir einen kleinen Teil davon gesehen, es gibt da einfach so viel zu entdecken, z.B. die Koala-, Panda- und Eisbären.



Mir persönlich haben die Geparden besonders gut gefallen.



Frederik freute sich eher über die Robben und Pinguine, wenngleich ihm die Seehunde und ihr Gebrüll eher Angst einjagten.

Am frühen Nachmittag sind wir dann zurück in die Innenstadt gefahren und haben uns dort umgesehen. Ich wollte meiner Familie doch nochmal zeigen, was ich bereits gestern abgelaufen bin.

Ein Stück Sachertorte haben wir uns gegönnt, aber nicht im Hotel und Cafe Sacher (Hier wartete bereits eine lange Schlange von Menschen.), sondern im Palmenhaus im Wiener Burggarten.



Nach einer lange Pause ging es über das Volkstheater zu Fuß der Burggasse folgend zurück ins Hotel.

Gemäß den Empfehlungen meiner Kollegen aus Trnava sind wir abends mit der U-Bahn zum Prater gefahren, um dort nicht die Fahrgeschäfte zu besuchen oder das Riesenrad zu benutzen, sondern ...



Unser Ziel war der Gastgarten der Wiener, das Schweizerhaus. Hier kann man wunderbar im Biergarten sitzen und Schweinsstelzen mit Kren und frischem Krautsalat zusammen mit Budweiser Budvar genießen. Ortrud hat die Haxen zwar nicht probiert, erhielt aber zu ihrem Gericht einen Salat mit Steirischem Kernöl. Dieses schmeckte ihr so gut, dass wir wohl bald so ein Kürbiskernöl kaufen müssen.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Mit der Familie in Wien

Heute (1. Oktober) hat mich mein Kollege Sebastian auf der Heimfahrt aus der Slowakei noch vormittags in Wien in einem Hotel in der Nähe des Westbahnhofs abgesetzt. Dort habe ich zunächst ein Doppelzimmer übernommen und anschließend einen langen Spaziergang in die Innenstadt gemacht.

Der Weg führte mich durch die Burggasse in Richtung Volkstheater. Das Mittagessen habe ich bei einem vorzüglichen Inder ("Zum Moghulhof", 7. Bezirk, Burggasse 12) eingenommen. Entlang der Bellariastraße und des Burgrings ging es dann in den Burggarten zur Mozart-Statue, von wo ich meine Familie angerufen habe. Nachdem mir Ortrud versicherte, dass sie trotz Problemen bei der Deutschen Bahn mit dem durchgehenden ICE von Würzburg nach Wien rechtzeitig mit Frederik am Westbahnhof ankommen würde, habe ich zunächst gegenüber der Albertina das Touristenzentrum aufgesucht, um dort Kartenmaterial und Informationen abzustauben. Dann ging es vorbei an der Wiener Staatsoper zum Stephansdom. In dessen Nähe habe ich mir leider auch noch einen Regenschirm gekauft. Er wird mir hoffentlich in den nächsten Tagen gute Dienste leisten. Bald darauf ging es wieder zurück zum Hotel.
Ein Tipp: Wer in Wien weniger laufen und auch noch ein paar Euro Eintrittsgelder sparen möchte, kauft sich die Wien-Karte.

Ortrud und Frederik sind jetzt da. Wir haben noch ein tolles Abendessen in einer urigen Stube nahe des Westbahnhofs eingenommen.

Bratislava und ATP Challenger Trophy

Am Freitag sind wir abends mit Steffen, der im Werk Trnava arbeitet, nach Bratislava gefahren. Nach einem guten Abendessen unterhalb der Burg der Stadt haben wir uns die Altstadt angesehen. Bratislava ist wirklich eine sehenswerte Stadt, bietet viele schöne alte Häuser, zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung eines Abends und wir haben uns sehr wohl gefühlt.


Anschließend habe ich mit den Kollegen nach langer Zeit mal wieder eine Disco (Casey-Disco in der Botanicka 35) besucht. Einfach unglaublich! Nicht nur, dass da die Stimmung stimmt, ich glaube ich habe seit langer Zeit nicht mehr so viel Laszivität in einem Raum gesehen. Nun gut ... gegen 4 Uhr waren wir wohl wieder (alleine) in unserem Bettchen im Hotel.

Der Samstag diente zur Erholung und zum Einkauf im Designer-Outlet in Parndorf unweit von Wien.

Der Sonntag sollte natürlich nicht nur zum Schlafen dienen. So sind Sebastian und ich noch zum Endspiel der ATP Challenger Trophy zwischen einem Deutschen und einem spanischen Gegner gegangen. Bei schönem Wetter hat sich uns die Stadt Trnava wieder von ihrer besten Seite gezeigt.


Letztendlich entschuldigte sich der Deutsche dafür, dass er keine Chance gegen den Spanier hatte und das Spiel so kurz war. Schade, aber hier dennoch einmal ein Bild von einem gelungenen Aufschlag.