Das erste Adventswochenende wurde von unserer Familie hauptsächlich genutzt, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen: Da wurden Teile für die
Holzeisenbahn erworben,
Lattenroste für die Betten der Eltern bestellt, usw.. Man kann uns nun wirklich nicht vorwerfen, wir hätten die allgemein schlechte wirtschaftliche Lage genutzt, um sparsam zu sein ;-)
Das zweite Adventswochenende haben wir in Saarbrücken verbracht, wo wir meiner Mutter zu ihrem "runden" Geburtstag gratulieren konnten. Ein großer Teil der Familie (Eltern, Schwiegereltern, Tante, Onkel, Schwester, Schwager, Neffe, Nichte, wir) ist mit Freunden meiner Mutter zu diesem Anlass u.a. in den Wallfahrtsort
Gräfinthal gereist, um dort in der unmittelbaren Nähe des
Klosters ein tolles
Mittagessen einzunehmen.
Am dritten Adventswochenende lag ich leider vorwiegend krank in meinem Bett. Auch Frederik wurde durch eine Erkältung gequält, sodass wir fast nichts nennenswertes unternommen haben.
Letzten Mittwoch fand eine nettes Zusammentreffen der Kollegen meiner Abteilung und ihrer Familien zur Weihnachtsfeier in der
Bodega Gonzales in Schweinfurt statt. Wer möchte, kann sich dort argentinische Rinderfiletsteaks bestellen, die sich sowohl durch ihr Gewicht (500g) und ihren Preis (ca. 50€) dem normalen Konsumenten entziehen. Mich hat besonders gefreut, dass die Kollegen meinen Sohn mit großer Zuneigung aufgenommen haben. Danke!
Ab Donnerstag hat mein Arbeitgeber die Mitarbeiter in den Weihnachtsurlaub geschickt. Ziel: Abbau von Überstunden auf den Arbeitszeitkonten der bei einem Automobilzulieferer beschäftigten Personen.Heute ging es mit unseren Freunden Jasmin, Doris und Markus mal wieder auf Tour in die obere
Rhön: Kälte, Wind, Feuchtigkeit, Niederschlag in Gersfeld (Ein Segler würde das wohl "dickes Wetter mit verminderter Sicht" nennen.). Der Versuch, dem Regen durch eine deutliche Höhenänderung (
Wasserkuppe) auszuweichen, scheiterte leider. Am zunächst aufgesuchten, tiefer liegenden
Roten Moor, wo wir in der Vergangenheit auch schon auf den Langlaufskiern gestartet sind, gab es leider keine guten Stellplätze mehr für unsere Fahrzeuge. Also sind wir von dem Parkplatz
Schwedenschanze aus ein paar Meter den Berg hochgelaufen. Hier sieht man Frederik mit seinem Schlitten.

Durch die Bäume vor dem kalten Wind geschützt haben sich Jasmin und Frederik doch zu einem Spiel im Schnee überreden lassen. Es ist ja so toll, Schneebälle auf dem Boden mit den Füßen zu zerquetschen!

Das Mittagessen haben wir dann im altbewärten
Rhönhäuschen eingenommen. Müdigkeit machte sich breit, als wir nach Würzburg zurückgefahren sind.

Dort gab es bei uns noch Kaffee und einen köstlichen
Hefezopf. Jasmin konnte mit ihrem Vater auch noch klären, wie Gemüse mit einem Messer zerlegt wird.