Samstag, 11. Oktober 2008

Würzburg und Veitshöchheim

Das Wetter war heute zwar nicht so toll, aber da wir in einer schönen Stadt wohnen, haben mich meine Eltern gebeten, ihnen und ihren Freunden aus Frankreich Würzburg und das nahe gelegene Veitshöchheim zu zeigen.

Also ging es zu Fuß vorbei am Haus mit dem Originallabor, in dem Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckte, zum Juliusspital.


Danach haben wir uns das Bürgerspital zum Heiligen Geist angesehen. Der Rundgang führte uns weiter vorbei am Mainfranken Theater zur Würzburger Residenz. Hier war ein Besuch der Räume und des einzigartigen Treppenhauses von Balthasar Neumann aufgrund des hohen Andrangs an Besuchern leider nicht möglich. Also sind wir ein wenig in der Hofkirche geblieben und im Hofgarten herumgelaufen, in dem das Fahrradfahren nicht erlaubt ist ;-)


Danach haben wir das Grabmal von Walther von der Vogelweide im Lusamgärtchen und den Dom St. Kilian aufgesucht. Die nächsten Ziele unseres Rundgangs waren die Marienkapelle sowie das Falkenhaus am Markt. Vorbei am Rathaus (Grafeneckart) sind wir dann auf die Alte Mainbrücke gegangen, von der man man einen Blick auf das Käppele und die Festung Marienberg werfen kann.

Ein wundervolles Mittagessen gab es in der Alten Mainmühle direkt an der Brücke (Tip: vorher reservieren!).

Am Nachmittag sind wir vorbei am Alten Kranen zu den Anlegestellen der Ausflugsschiffe am Mainufer gegangen. Ziel: Veitshöchheim. Meine Frage am Kartenhäuschen nach Ermäßigungen für ältere Menschen mit Behindertenausweis führte hier zu folgender charmanten, ablehnenden Antwort: "Hier sind doch alle Fahrgäste alt und behindert." Vielen Dank!

Frederik fand die Bootsfahrt auf dem Sonnendeck toll und lief die ganze Zeit herum. Alle Anderen haben aufgrund der Witterungsbedingungen eher gefroren.

In Veitshöchheim ging es durch den Rokokogarten. Das Schloss ist auch sehenswert.


Nachtrag: Ich habe auf der Heimfahrt mit dem Schiff einem unachtsamen Passagier leider sein Bier über die Hose gestoßen. -UND- Ich denke, man kann auch in unserer Umgebung den Besuchern viel bieten.

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